SMS Malware auf iPhone

Diskutiere, SMS Malware auf iPhone in iPhone Allgemein forum; Hallo liebe Community, ich habe am Mittwoch die Mitteilung von den Provider meiner Tochter...
D
D.
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  • SMS Malware auf iPhone
  • #1
Hallo liebe Community,

ich habe am Mittwoch die Mitteilung von den Provider meiner Tochter (sim.de) die Mitteilung bekommen, dass ihre Karte gesperrt worden sind, da von ihrem Handy verdächtig viele SMS Nachrichten verschickt worden seien. Ich solle Das Handy auf Werkseinstellungen zurücksetzen und dann würde man ihre Karte wieder freischalten. Ihr Handy ist mit Bildschirmzeit ziemlich dicht gemacht (z.B. kein Safari, kann selbst keine Kontakte speichern, keine Apps installieren, etc). Ich habe echt viel im Netz gesucht aber ich habe bisher noch von keinem Fall gehört, dass ein IPhone von alleine Spam SMS verschickt (hunderte). Ich habe auch schon 2 vier Scanner geladen und beide finden keinen Virus, etc. habt ihr eine Idee was es sein könnte??

ceejay

 
A
Shona

Lösungsvorschläge

Hey,

Diese Artikel sind lesenswert und könnten dein Verständnis über das Thema vertiefen:
  • SMS Malware auf iPhone
  • #2
Es gibt keine Viren für iOS, also können die „Scanner“ (wertlose Apps) auch nichts finden.

Wurden die SMS tatsächlich von Gerät deiner Tochter verschickt oder nur unter ihrer Nummer ? Es ist durchaus möglich, dass sie mit der Nummer zu sorglos umgegangen und sie einem Spammer in die Finger gefallen ist. In dem Fall hilft das Zurücksetzen nicht, da muss eine neue Nummer her.
 
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  • #3
Die Dame an der Hotline konnte wohl sehr ab welcher Uhrzeit der Versand losging. Wenn jemand einfach nur die Nummer nutzt, dann würde es doch nicht über die SIM-Karte gehen oder?
 
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  • #4
Natürlich kann sie das. Sie sieht ja nur die Verbindungen über diese eine Nummer.

Ausschlaggebend: sind diese SMS im Nachrichtenausgang des iPhones deiner Tochter ?

Ich vermute - und bleibe dabei - dass deine Tochter irgendwo ihre Nummer hinterlassen hat und diese jetzt missbraucht wird. Direkt von einem iPhone aus ist so etwas nicht möglich.
 
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  • #5
Hallo DJCeejay81

Wen sich der Provider meldet das von einem Handy SMS verschickt wurden dann würde ich ebenfalls davon ausgehen das es von dem Handy und der SIM aus abgeschickt wurden.
Vielleicht fragst Du erst mal nochmals beim Provider nach wie das genau war,
da es - wie Netcracker - auch möglich ist das ihre Handynummer benutzt wurde, aber nicht von ihrem Handy geschickt wurden.

Es gibt auch für iOS SMS Bombing oder Text blasting, google mal danach, sind aber keine Viren oder Malware.
Das müsste Deine Tochter aber selber ausgelöst haben was je nach dem Alter un/warscheinlich ist.

Ebenfalls könnte sie un/bewusst eine Gruppen SMS abgeschickt haben
Eine Gruppentextnachricht auf deinem iPhone oder iPad senden - Apple Support (DE)

Chris

Falls Dir für das senden Kosten entstehen: Ich bin noch über diesen Artikel gestolpert
https://www.focus.de/finanzen/exper...h-der-kunde-muss-nicht-zahlen_id_6928861.html
 
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  • #6
Genau das ist der entscheidende Punkt: sind die SMS im Ausgang des iPhones zu finden oder nicht.

SMS Bombing verlangt schon einen gewissen Vorsatz, den ich hier erst einmal nicht unterstellen will. Allerdings wäre es schon denkbar, dass hier ein Nachahmungseffekt eine gewisse Rolle spielt.

Sollte das ganze tatsächlich vom iPhone ausgegangen sein, war das in jedem Fall ohne Zutun des Besitzers nicht möglich.
 
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  • #7
Also wenn der Provider sagt: von der Nummer wurden SMS gesendet, dann wurden die SMS von einem Gerät mit einer (e)SIM versendet, die dieser Nummer zugeordnet ist. Man kann da nicht die Nummer fälschen, über die die SMS gesendet wird, ist einfach technisch nicht möglich. SMS können theoretisch via JavaScript von einer Webseite gesendet werden, inklusive des Löschen des Speicher.
Und hört bitte auf, zu behaupten, es gäbe für iOS keine Viren, Pegasus dürfte jedem ein Begriff sein.
Hier würde ich aber eher auf Probleme mit iMessage tippen, das Fallback wären SMS und da könnten schon paar zusammenkommen.
 
  • Ersteller
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  • #8
Also, ich glaube auch eher, dass es an iMessage liegt. Laut Aussage vom Provider wurden alle SMS an die selbe Telefonnummer geschickt und die Telefonnummer gehört der besten Freundin von meiner Tochter. Diese Freundin besitzt kein iPhone, so dass Nachrichten immer automatisch SMS sind. Ich vermute, dass meine Tochter irgendeine komische Nachricht geschickt hat, die dann vom iPhone in hunderte kleine SMS Nachrichten aufgeteilt worden sind.
 
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  • #9
Hallo DJCeejay81

Ja wenn die Sache so ist dann liegt Deine Vermutung sehr nahe.
Was ich aber nicht weiss ist ob iMessage ein z.B. extrem langer Brief (ohne Warnung) in 100 einzelne SMS aufstückelt und sie einzeln verschickt.
Auf jeden Fall ist daher eher von sowas auszugehen als von irgendwelcher Schadsoftware, die hätte alle SMS wohl kaum nur an die beste Freundin Deiner Tochter geschickt.
Was sagt Deine Tochter dann dazu, die sollte ja wissen was sie verschickt hat?

Chris
 
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  • #10
Die Diskussion über Pegasus hatten wir doch schon vor einigen Jahren. Das ist hochentwickelte, kommerzielle Spyware, die unter Garantie nicht auf dem iPhone eines Kindes zum Einsatz kommt. Eher schon bei Sleepy Joe & Co.
 
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  • #11
Pegasus ist nur der offizielle Beweis, dass es Schadsoftware für iOS gibt, die Daten vom iPhone abziehen kann und auch SMS versenden könnte. Daher kann ich nicht mehr hören, dass es keine entsprechende Software gäbe. Die Wahrscheinlichkeit diese Software einzufangen ist gering, aber eben nicht Null. Falls die Software irgendwann mal im kriminellen Untergrund landet, dann kann es jeden treffen, die Software wurde ja unter anderem durch iMessage verbreitet, vielleicht erinnerst Du Dich noch an ILoveYou, hier könnte es eben iMessage (SMS) sein.
Wie gesagt, hier war es iMessage und ein Mädchen Chat, keine kriminelle Aktivität
 
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  • #12
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Ich habe bei meiner Tochter den selben Fall innerhalb von Minuten 350 SMS verschickt ohne das sie was davon bemerkt hat.
 
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  • #13
Das kommt davon, wenn mit Daten sorglos oder fahrlässig umgegangen wird.

Ihr solltet umgehend bei eurem Provider eine neue Nummer/SIM-Karte beantragen und die alte Nummer sperren lassen.

Bei den Vorwahlen, die ich da sehe, kann leicht ein 3-stelliger €-Betrag an Schaden zusammenkommen.
 
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  • #14
Aus irgendeinem Grund wurde an jedes Mitglied der iMessage Gruppe jede Message als SMS (Fallback) versendet. Natürlich ohne Warnung, dass 350 SMS versendet werden. Da ist der Nutzer schuld, weil er sorglos mit seinen Daten umgeht und iMessage nutzt.
 
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  • #15
Also noch einmal, Deine Tochter hat an eine iMessage Gruppe eine Nachricht versendet. Diese Nachricht wurde von der üblichen iMessage (per Internet) in eine (oder sogar mehrere) SMS für jedes Mitglied dieser Gruppe umgewandelt. Das ist das Fallback und funktionierte so wie es soll. Was eben fehlt ist eine Warnung, dass nun mehr als (sagen wir) 10 SMS versendet werden.
Der Rest war eine ironische Antwort auf Netcrackers Vorwurf, Deine Tochter sei sorglos mit ihren Daten umgegangen und das habe die SMS Flut verursacht. Das einzige was Deine Tochter gemacht hat, war iMessage ganz normal zu nutzen, sie hatte keine Chance in dem Fall.
 
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  • #16
Die Ironie ist angekommen.

Die Tochter hatte also eine Message-Gruppe mit 350 Mitgliedern und Vorwahlen aus Österreich (+43) und Tadschikistan (+992) auf dem iPhone ? Gut - unmöglich ist das jetzt nicht, aber ist es wahrscheinlich ?
 
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  • #17
So sehe ich das auch. Meine Tochter hat noch nie eine iMassage oder SMS geschrieben. Sie nutzt ausschließlich WhatsApp.
 
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  • #18
Hi ceejay,
ich habe heute gerade meine Abrechnung erhalten und siehe da: innerhalb von 13 min jede 1-2 Sekunden eine SMS von der Nummer meines Sohnes. In iMessage keine Nachrichten; auf der Abrechnung unzählige SMS an unterschiedlichen Rufnummern. Lange Telefonate mit O2 und Apple Support. Keine nachvollziehbare Erklärung (beide Service-Center aber unterstützend).
Einzige (für uns) nachvollziehbare Phishing-Quelle war die Anmeldung an einem Stumbleguys/Scopely Account am Tag zuvor. Da hat er seine Nummer angegeben. Erklärt aber trotzdem nicht, wie die SMS vom Gerät versendet worden sind. Und diese sind augenscheinlich vom Gerät aus versendet worden, da wir uns zu dem Zeitpunkt im Ausland aufgehalten haben. Und so tauchten die SMS als "Versand aus Österreich" auf die Rechnung auf.
Nur kenne ich auch keine Datenlecks bei Scopely (zumindest nicht öffentlich).
 
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